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Eine gründliche Oberflächenreinigung ist essenziell für nachgelagerte Prozesse wie Kleben, Dichten oder Lackieren. Durch den Einsatz automatisierter Reinigungssysteme lassen sich Partikel, Staub und Rückstände zuverlässig entfernen. Je nach Anforderung können unterschiedliche Reinigungsverfahren eingesetzt werden, die sich nahtlos in bestehende Produktionslinien integrieren lassen.

In der industriellen Automatisierung ist die Reinigung mittels Druckluft weit verbreitet. Abhängig von Konturform und Reinigungsposition können dabei unterschiedliche Blasaufsätze zum Einsatz kommen. Dies veranschaulicht unsere Reinigungsanlage im VW-Werk Mosel, welche bei der UBS Applikation überschüssige PVC-Masse an Gewindebolzen und -löchern sowie auch Flächen entfernt. Der Kopf besteht aus einer speziellen Gewindebolzenreinigungseinheit sowie mehreren Luft-Blasdüsen, welche je nach Bedarf zum Reinigen von Flächen und Gewinden zugestellt werden können.
Für empfindliche und großflächige Oberflächen bietet die Reinigung mit Emu-Federn eine besonders schonende und effektive Lösung. In Kombination mit Ionisierungsleisten können feinste Partikel effizient entfernt werden, ohne das Material mechanisch zu belasten. Diese Methode kommt unter anderem bei der Vorbereitung der Schwarzdachapplikation zum Einsatz.


Bei Anwendungen mit hohem Durchsatz und großflächiger Reinigung eignen sich die Nutzung von Schwertbürsten von Fa. Wandres. Sie zeichnen sich durch ihre lange Lebensdauer und eine integrierte Selbstreinigungsfunktion aus, ideal für den industriellen Dauereinsatz. Partikel werden dabei sowohl mechanisch durch einen Rakel als auch pneumatisch mittels Druckluftdüsen von der Linearbürste gelöst und unmittelbar abgesaugt.
In einem Projekt für Bentley im Werk Crewe wurde bereits mehrere Roboterzellen mit integrierten Schwertbürsten erfolgreich umgesetzt.